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- Geschrieben von: Jürgen Raab
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Schon Paracelsus wusste:
"Bier ist eine wahrhaft göttliche Medizin"
Gerade in der Fastenzeit wurde das Starkbier in den Klöstern gebraut und verkostet. Es diente als wichtiges Ersatznahrungsmittel.
Von alters her gilt Gambrinus einerseits als legendärer Erfinder des Bieres und andererseits als der Patron der Bierbrauer.
Die genaue Herkunft von Gambrinus ist aber bis zum heutigen Tag ungeklärt. In einigen Quellen wird er als burgundischer Fürst mit dem Namen Primus (Johannes der Erste) genannt,
in anderen hingegen als König von Flandern und Brabant, dessen Regierungszeit in das 16. Jahrhundert fällt.
Da es sich also beim Patron der Bierbrauer um keinen Heiligen, sondern "nur" um einen Fürsten oder König handelt, hat sich der Komponist die künstlerische Freiheit herausgenommen,
sowohl im "Einzug" als auch zur "Opferung" jeweils ein profanes melodisches Zitat zu verstecken, das eindeutig mit Bier in Verbindung gebracht werden kann.
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- Geschrieben von: Jürgen Raab
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Jahreskonzert 2012
1. Dezember 19.30Uhr
Um das Jahr 1600: im historischen Roman „Die Hexe und die Heilige“ von Ulrike Schweikert wird das mittelalterliche Leben in unserer Nachbarstadt Ellwangen detailliert skizziert. 2 Schwestern erleben alle Facetten der damaligen Zeit: Die eine wird mit 5 Jahren ins Kloster nach Kirchheim am Ries gegeben, die andere wird Hebamme und später als Hexe angeklagt.
Die eine gefoltert, die andere verehrt, so das ganz kurze Resümee des Romans. Diese knisternde und teilweise bedrohliche Stimmung hat der amerikanische Komponist Steven Reineke gekonnt eingefangen und in seinem gleichnamigen Konzertstück verarbeitet.
Wir Musikerinnen und Musiker des MV Neuler möchten Sie gerne zu dieser Zeitreise einladen. Und zwar bei unserem diesjährigen Jahreskonzert am
Samstag, 01. Dezember 2012 um 19.30 Uhr
in der Schlierbachhhalle in Neuler.
Weitere faszinierende Konzertblasmusik erwarten Sie.
Zusammen mit unseren Musikfreunden aus Durlangen und unserer Jugendkapelle werden wir konzertante Kompositionen, solistische Leckereien und moderne Arrangements gekonnt präsentieren.
In der Halle erwartet Sie eine reichhaltige Speisen- und Getränkeauswahl. Die Schlierbachhalle ist ab 18 Uhr geöffnet.
Die Neulermer Musiker freuen sich auf Sie!
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- Geschrieben von: Jürgen Raab
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Retrospektive à la Christoph Sonntag
Höhepunkt des Frühlingsfests beim Musikverein Neuler war am Wochenende die Comedy-Night mit SWR-3-Comedian Christoph Sonntag in der ausverkauften Schlierbachhalle. In seinem Tour-Programm „AZNZ - Alte Zeiten, Neue Zeiten“ wird der schwäbische Kabarettist nostalgisch. Sonntag poliert dafür alte Szenen neu auf und koppelt sie mit frischen satirischen Elementen. Die Show in Neuler war dabei weit mehr, als eine bloße Aneinanderreihung unzähliger AZNZ-Folgen, wie man sie aus dem Radio kennt. Sonntag verstand es vielmehr perfekt, sich auf sein Publikum einzulassen, auf es zu reagieren und es mitzunehmen. Ein nicht enden wollender schwäbischer Redeschwall,ein Spaßprogramm, bei dem kein Auge trocken blieb. (Text und Foto: buc)
© Schwäbische Post 21.05.2012
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Bericht aus der Ipf- und Jagstzeitung vom 21. Mai 2012
NEULER (vo) – Seit 20 Jahren ist er „im Geschäft“, hat rund 150 Auftritte pro Jahr und ist somit ein alter Hase: Trotzdem oder gerade deshalb trifft Christoph Sonntag mit seinem Programm „AZNZ“ (alte Zeiten – neue
Zeiten) haargenau den Nerv seiner Zuhörer, ist schlagfertig, frech und liebenswert zugleich – auch wenn er sich gleich zu Beginn seines Programms in der ausverkauften Schlierbachhalle zusammen mit Uwe auf „Schnüffeltour“ durch sein Publikum begibt. Da ist er ganz der Mann vom Radio, der weiß, wie man Kontakte knüpft, die Menschen auftaut und für sich gewinnt. Jahrzehntelange Erfahrung beim Radio und zahllose Auftritte auch im Fernsehen haben ihm das in Fleisch und Blut übergehen lassen. Dabei hat es ihn nach dem Abi – er ist Jahrgang 1962 – eigentlich zum Journalismus und zum Schauspielunterricht getrieben, er hat aber auch ein abgeschlossenes Hochschulstudium als Landschaftsplaner. In dieser Eigenschaft setzt er sich seit Jahren für die Sauberkeit des größten Stuttgarter Gewässers, dem Max-Eyth-See, ein. Mithilfe zahlreicher Sponsoren und guter Kontakte ist das Thema kurz davor, abgehakt zu werden. Seit 23 Jahren hat er sich dem Kabarett verschrieben, tourt durchs Ländle und füllt die Hallen. Auch in Neuler hat er seine Fans in Scharen angelockt. Da blickt er mit „AZNZ“ natürlich – mit entsprechenden Bühnenbild – auf die Retrowelle, ist bissig und sarkastisch, trifft Schweinisches nur noch beim Metzger und outet sich mit Frack und Violine als glühender Pachelbel-Fan. Schnell hat er die Lacher auf seiner Seite, kennt von zahlreichen Auftritten den Ostalbkreis aus dem Eff-Eff und freut sich über frenetischen Beifall. Christoph Sonntag surft auf der Retrowelle Der Kabarettist begeistert sein Publikum in Neuler.
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- Geschrieben von: Jürgen Raab
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